Brainstorming
Einsatzzweck
Brainstorming ist die am Häufigsten eingesetzte Methode im Kreativitätsprozess. Aber leider meist nicht die effektivste. Beim Brainstorming werden nur selten neue Ideen entwickelt. Dafür wird einmal alles, was die Teilnehmer, in den Köpfen haben, gesammelt. Damit stoßen die Teilnehmer bei anderen Personen wieder neue Ideen und Gedankengänge an. Beim Brainstorming sollte zunächst nicht gefiltert werden, um den freien Ideenfluss nicht zu stören. Gerade ungewöhnliche Einfälle können später zu Innovationen weiterentwickelt werden. Die im Brainstorming gesammelten Punkte sind auch eher Startpunkt für weitere Überlegungen.
Vorgehensweise
Beim Brainstorming sollten Sie alles sammeln – Quantität vor Qualität.
Bewertungen und Kritik sollten nicht während des Sammelns geäußert werden.
Die gesammelten Begriffe sollten Sie nicht einfach stehen lassen, sondern nach dem Brainstorming sollte ein Bewerten, Auswählen, Clustern und Weiterentwickeln stattfinden.
Nehmen Sie die gesammelten Begriffe als Arbeitsmaterial für weitere Kreativitätsmethoden, z.B. das Kombinieren von Konzepten oder das Austauschen einzelner Komponenten.
Download
Hier kann die Karte noch einmal digital heruntergeladen werden, um sie beispielsweise in einem Miro-Board zu verwenden. Eine Sammlung aller Karten finden Sie auf der Übersichtsseite der Methodenkarten.
Beispielszenario
Sie haben die Idee ein neues System im Unternehmen zu etablieren - eine Wissensmanagement-Plattform. Da die Idee zunächst Kosten verursachen wird, müssen Sie Ihr Konzept der Geschäftsführung vorstellen. Um eine gelungene und überzeugende Präsentation anzufertigen, möchten Sie Teile der Daten visualisieren.
Mit Hilfe Ihres Kollegen starten Sie eine Brainstorming Session, um passende Visualisierungen für bestimmte Themen zu finden. Sie starten die Session mit dem Begriff “Wissensmanagement”. Ihr Kollege und Sie sammeln Bildideen, die Ihnen in den Sinn kommen, kommentarlos auf einem Whiteboard. So verfahren Sie auch für alle anderen Themen, die Sie bearbeiten möchten.
In dem zweiten Schritt gehen Sie alle Themen nochmal durch und diskutieren und gewichten die erarbeiteten Ideen, um so eine ideale Visualisierung für Ihre Präsentation zu finden.